4,25 Millionen Euro – das sind die Kosten, die deutschen Unternehmen durch Datenpannen im Schnitt entstehen. Dies ist das Ergebnis der neuen Studie „Cost of Data Breach 2019“ des IT-Spezialisten IBM. Im Rahmen der Studie zeigte sich auch, dass Deutschland damit über dem weltweiten Durchschnitt von 3,51 Millionen Euro liegt. Zudem wurde ein deutlicher Zuwachs gemessen: Allein in den vergangenen fünf Jahren stiegen die Kosten um rund zwölf Prozent. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen seien die verursachten Kosten eine immense Belastung.
Die steigenden Kosten können nach Angaben der InternetWorld insbesondere auch auf die zunehmende Regulierung zurückgeführt werden. Zudem gäbe es immer komplexere Prozesse, um Hackerangriffe aufzuklären, was ebenfalls zu steigenden Ausgaben führe.
Grundsätzlich sollen hinter mehr als der Hälfte aller Fälle kriminelle Cyberattacken stecken. Solche Angriffe verursachen im Schnitt auch erheblich höhere Kosten als etwa technische Pannen oder Vorfälle, die durch menschliche Fehler entstehen. Auf den Datensatz heruntergebrochen ergeben sich bei Hacker-Angriffen Verluste in Höhe von 194 Euro. Technische Systemfehler sind für ein Viertel aller Datenpannen verantwortlich und kosten Unternehmen 140 Euro pro Datensatz.
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