Ok, Disclaimer zum Anfang: Auch ich habe mich vom #FaceApp-Hype anstecken lassen und mich ehrlich amüsiert über mein altes Ich. Ich hab’s sogar getwittert. Erst im Nachhinein habe ich mich darüber informiert, wem ich da gerade eine ganze Menge persönliches Material zur Verfügung gestellt habe. Dumm, merk ich selber. Am Ende aber doch auch konsequent. Wer Facebook, Google und Twitter nutzt, wer bei Amazon automatisch festgelegte Bezahlmethoden hinterlegt, wer Android-Apps lädt, ohne die AGB zu lesen (lol), der tritt eigentlich jegliche Befugnis ab, darüber zu wettern, wenn eine App sein Gesicht speichert, weitergibt, vervielfältigt und wahrscheinlich amouröse Kalender damit füllt. Oder so.
Der Aufschrei um FaceApp ist aktuell sehr laut und sehr verlogen. Wir Deutschen tendieren ja zum Meckern, selbst, wenn das Problem eigenes Verschulden ist. Fällt mir die Kaffeetasse runter, schiebe ich das nicht auf mich, sondern auf die Physik. Was hat die jemals für mich getan? Sich im Nachhinein darüber aufzuregen, das die zwielichtige App Daten-Bingo spielt, ist scheinheilig, weil man das als Internetmensch der Generationen X bis Z wissen kann und sollte. Das steht in diesem Fall sogar in den AGB. Talking about Transparenz.
Kommentar schreiben
Antworten
Wie der Autor schreibt: Schuld ist primär der Kunde.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ich schaue mir schon an was ich da herunterlade - je nachdem wie bekannt oder unbekannt eine App ist entsprechend intensiv. Dennoch wie du schon richtig sagst bedeutet es ein Smartphone zu benutzen auch seine (vollständigen? ) Daten an Fremde bereitwillig weiterzugeben.
..... wenn die Tools nicht so cool wären, würde ich es sein lassen ;-)
Ihre Antwort schreiben