Telemedizin, Online-Services von Ärzten oder die digitale Gesundheitsakte – E-Health ist ein weltweit wachsendes Geschäftsfeld. StartUps wie Arzttermine.de oder Fernarzt.com wollen die Nutzer mit digitalen Services überzeugen. Zumindest in Deutschland haben sie aber offenbar noch einen weiten Weg vor sich. Eine Auswertung des Statista Global Consumer Survey, für die 1.046 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland befragt wurden, belegt, dass die Deutschen gegenüber entsprechenden Angeboten nach wie vor sehr skeptisch sind.
31 Prozent der Befragten lehnen digitale Services komplett ab. Das Feld der Telemedizin – daruner fallen etwa die digitale Fernuntersuchung, -diagnose und -überwachung – kommt kommt für weniger als ein Zehntel in Frage. Online-Sprechstunden würden 22 Prozent ausprobieren, die umstrittene Online-Gesundheitsakte, deren Planungen im Bund vorangetrieben wird, spielt nur in den Überlegungen von einem Viertel der Befragten eine Rolle. Aufgeschlossener zeigen sich die Deutschen lediglich für behandlungsunabhängige Gebiete: 41 Prozent würden Online-Rezepte nutzen, 52 Prozent zeigen sich immerhin für eine Terminabsprache im Internet bereit, etwa für Zahnuntersuchungen oder Allergietests, wie es laut Gründerszene etwa die StartUps Arzttermine.de oder Doctolib aus Frankreich anbieten.

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