Die indischen Wettbewerbshüter eröffnen offiziell ein Verfahren gegen Google, das dem Verfahren der EU-Kommission gegen den Suchmaschinenbetreiber ähnelt. Wie Golem.de berichtet, liegt der Fokus dabei auf Googles Marktmacht beim mobilen Betriebssystem Android. Bereits im vergangenen Jahr seien erste Beschwerden bei der Wettbewerbsbehörde in Indien, der CCI, eingegangen. Google nutze den Beschwerden zufolge seine Verbreitung des Android-Systems aus, um Konkurrenten zu blockieren.
Mehrere Medien bestätigten einen entsprechenden Reuters-Bericht, der sich auf mit den Vorgängen vertraute Personen berufe. Dennoch konnten weder die Beschwerdeführer, noch die genauen Details der Vorwürfe ausgemacht werden, heißt es bei Golem.de. Das CCI soll aber offenbar die marktbeherrschende Stellung von Android in Indien untersuchen. Rund 99 Prozent der Smartphones in dem Land nutzen das System von Google, heißt es weiter.
Google selbst scheint sich optimistisch zu zeigen. Das Unternehmen argumentiere, dass das Android-System Millionen Inder miteinander verbunden habe, weil die Geräte durch das Betriebssystem günstiger hätten angeboten werden können. Zudem wolle Google eng mit der indischen Behörde zusammenarbeiten.
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