Ganz vorneweg: Niemand sollte jetzt in die Illusion verfallen, dass Unternehmen keine Daten mehr über Nutzer sammeln. Auch und vor allem große Konzerne wie Google, Facebook und Amazon sind stark abhängig von den Daten, die sie über ihre Nutzer und Kunden in die Hände bekommen. Denn durch diesen Datenschatz lassen sich mindestens die eigenen Angebote passgenauer auf die Nutzer zuschneiden und damit die Umsätze erhöhen.
Trotzdem scheint sich spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal um Facebook ein Umdenken in der Branche durchzusetzen. Das dürfte in vielen Fällen sicherlich nicht von den Konzernen selbst ausgehen, sondern von äußeren Einflüssen provoziert sein. Aber dass Google nun beispielsweise seinen Nutzern ermöglicht, Standort-, Web- und App-Aktivitätsdaten automatisiert in regelmäßigen Abständen zu löschen, lässt aufhorchen.
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