Verschlüsselungstrojaner – wie 2017 WannaCry – können bei Unternehmen für viel Schaden sorgen. Der Zahlungsanbieter PayPal will diesen nun den Kampf ansagen und hat beim United States Patent and Trademark Office ein entsprechendes Patent angemeldet, welches nun bewilligt wurde. Damit sollen Ransom-Angriffe frühzeitig erkannt und der Verschlüsselungsprozess aufgehalten werden, wie heise online dazu schriebt.
Um die Attacke zu unterbinden, wird bei PayPals neuer Vorgehensweise das Memory-Cache-System auf dem PC überwacht. Werden hier verdächtige Aktionen durchgeführt, wie die Duplizierung von Dateien und deren Verschlüsselung, soll dieser Prozess dank PayPals Anti-Ransomware-Konzept gestoppt werden. In einer Whitelist werden außerdem alle legitimen Anwendungen hinterlegt, damit die Lösung diese nicht ebenfalls als einen möglichen Erpressungstrojaner erkennt und stoppt. Wie und ab wann die Nutzer von dieser neuen Lösung Gebrauch machen können, ist noch nicht klar.
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