Die neuesten Änderungen, die Google für sein AMP-Projekt angekündigt hat, sorgen für einige Kritik: Demnach sollen Browser bei AMP-Seiten künftig die Original-URL anzeigen, obwohl die Inhalte aus dem Google-Cache geladen werden. Das hat Google laut t3n.de auf der AMP Conf 2019 in Tokyo erklärt. Wurde bisher eine URL wie beispielsweise „google.com/amp/www.example.com“ angezeigt, soll dem Nutzer künftig einfach nur „www.example.com“ ausgespielt werden.
Branchenbeobachter kritisieren, dass die Nutzer so in vielen Fällen nicht wissen würden, auf welcher Website sie sich eigentlich aufhalten. Google hebe damit die Verknüpfung zwischen URL und Website auf – die Funktionsweise des Internets würde damit auf den Kopf gestellt. Zudem sei es mit der Änderung schwieriger, die Original-Website aufzurufen: Den bisher in der AMP-Darstellung angezeigten Link dahin will Google verschwinden lassen. Damit gehen auch weitere Features für den Nutzer verloren. Kommentarfunktionen seien beispielsweise nicht mehr einfach so zu erreichen.
AMP pages are beautiful, but links to AMP pages? Not so much ...
— AMP Project (@AMPhtml) 17. April 2019
Until today! Signed exchanges are here: now you can get instant loading for AMP on your own domain! #AMPConf pic.twitter.com/OSEcKDc3A5
Kommentar schreiben