„Eine Armada, frei von Fachwissen“
Die Tests sind jedoch meist keine – und das geben die Unternehmen auf den jeweiligen Seiten sogar zu, wie die Verbraucherzentrale zitiert: Im „Gegensatz zu den klassischen Test-Magazinen haben wir die Produkte nicht selber in der Hand“, heißt es. Oder auch: „Wir testen die einzelnen Produkte nicht im eigentlichen Sinne“. Stattdessen geht es um reine Kauf-Empfehlungen, denn die getesteten Produkte sind fast immer gut oder sehr gut bewertet: „Eine Armada von vorgeblichen Testern benotet und empfiehlt, zumeist ohne Labor und frei von Fachwissen, zahllose Produkte. Per Link werden unbedarfte Leser zu großen Shops befördert, die die Betreiber für jeden Besuch oder Kauf entlohnen. Die Masche hat sich zur digitalen Shopping-Seuche entwickelt“, warnt die Verbraucherzentrale.
Oft stehen die Ergebnisse der „Tests“ sogar im Gegensatz zu denen von Stiftung Warentest: So erhielt ein Saugroboter auf einer Seite die Auszeichnung „Beste Empfehlung“, bei Stiftung Warentest hingegen wurde er gerade Mal als „befriedigend“ befunden.
Auch bei großen Online-Vergleichsportalen hat das Kartellamt gerade einige Mängel festgestellt.
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