Vergangenen Donnerstag sollen viele URLs aus dem Google-Suchindex gefallen sein, was ein Verschwinden der entsprechenden Websites aus den Suchergebnissen zur Folge hatte. In den Foren und auf der Support-Seite meldeten sich t3n.de zufolge dutzende betroffene Seitenbetreiber, Entwickler und SEO-Manager. Wie John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google, kurz darauf bestätigte, habe es sich um ein „technisches Problem“ gehandelt.
Google habe mittlerweile eine Lösung gefunden. Was genau passiert war, ist nicht bekannt. Mueller zufolge sei es „unwahrscheinlich“, dass Google sich näher zu dem Vorfall äußern werde. Ebenfalls unbekannt sei, wie viele Websites von dem Problem betroffen waren und wie hoch die Traffic-Einbußen für die Seitenbetreiber ausgefallen sind.
Die erneute Listung der aus dem Suchindex gefallenen Seiten nimmt aber offenbar mehr Zeit in Anspruch, als Google erwartet hatte. Noch am Sonntag sagte Mueller, dass es noch immer Seiten gäbe, die den Lösungsprozess durchlaufen müssten. Die Systeme von Google kämen „gut voran“, brauchen aber länger als erwartet.
Wird die eigene Website nicht mehr in den Suchergebnissen gelistet, können Seitenbetreiber darauf vertrauen, dass Googles Lösung greift und die Seite wieder gelistet wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, die erneute Indexierung selbst anzustoßen. Über das URL Inspection Tool in der Search Console lässt sich der Status der Indexierung nachverfolgen und die Indexierung kann gegebenenfalls mit der Funktion „Submit to Index“ manuell angestoßen werden.
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