Instagram wird zum Zahlungsvermittler: Bezahlte Anzeigen, die potentielle Kunden auf Online-Shops umleiten, könnten schon bald nicht mehr die einzige Möglichkeit sein, via der bekannten Bilder-App Umsatz zu generieren. Das Unternehmen testet aktuell in den USA eine Bezahlfunktion für In-App-Käufe, meldet t3n. Dafür müssen Instagram-Nutzer einmalig ihre Kredit- oder Paypal-Daten in der App speichern.
Die Facebook-Tochter kooperiert dazu aktuell mit 20 größeren Marken, darunter Adidas, Nike, Prada oder H&M. Händler profitieren, da weniger Klicks für einen erfolgreichen Einkauf erforderlich sind. Für seinen Zahlungsdienst berechnet Instagram den Marken allerdings eine Gebühr – wie hoch diese ist, ließ das Unternehmen bisher nicht verlauten. Auch für Werbetreibende ist die integrierte Bezahlfunktion spannend, denn Instagram kann so auch gezielter das Shopping-Verhalten seiner Nutzer aufzeichnen.
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