Facebook rankt Impfgegner nach unten
Nach Kritik an dem allzu laschen Umgang mit Impfgegnern hat Facebook jetzt reagiert und will gezielt gegen Anti-Impf-Inhalte vorgehen. Laut einer Pressemitteilung umfasst das eine Reihe von Maßnahmen. Zum einen will Facebook die Sichtbarkeit von Gruppen und Seiten runterstufen, die Fehlinformationen über Impfungen verbreiten. Solche Angebote sollen dann nicht mehr in den Vorschlägen erscheinen, wenn Nutzer nach bestimmten Themen oder Gruppen suchen. Das gilt auch für Instagram und Hashtag-Seiten. Auch im Werbegeschäft sollen keine Anti-Impf-Inhalte mehr auftauchen. Facebook will entsprechende Anzeigen ablehnen und bei wiederholten Verstößen auch Werbekonten deaktivieren.
Außerdem will Facebook daran arbeiten, die Nutzer besser aufzuklären und dafür auch mit der WHO und der US-Bundesbehörde für Seuchenkontrolle und -prävention kooperieren. Diese Organisationen veröffentlichen regelmäßig Hinweise auf Impfstoff-Falschmeldungen. Erscheinen solche Hoaxe in Angeboten von Facebook, werden die Seiten wie oben beschrieben abgestraft. Stattdessen sollen im Newsfeed und bei Suchanfragen Informationen von „Expertenorganisationen“ wie der WHO an der Spitze des Rankings stehen.
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