Zuckerberg denkt um – mehr Verschlüsselung auf Facebook

Veröffentlicht: 07.03.2019
imgAktualisierung: 07.03.2019
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.03.2019
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Schloss und Facebook-Logos
© TY Lim/Shutterstock.com
Facebook setzt künftig auf Privatsphäre und will mehr Dienste auf der Plattform verschlüsseln. Bei Pinterest können künftig Anzeigen geschaltet werden und das Berliner StartUp Monoqi wird aus der Insolvenz gekauft.


Facebook-Gründer Mark Zuckerberg setzt sich für mehr komplett verschlüsselte Dienste auf der Plattform ein. Ähnlich wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Whatsapp, bei der Informationen nur Sender und Empfänger sehen können, sollen künftig auch Videochats, E-Commerce-Angebote und Bezahlservices verschlüsselt werden, schreibt die Zeit. Personalisierte Werbung könnte damit erschwert werden.

Dass es Nutzern schwer fallen könnte, an diese neue auf Privatsphäre ausgerichtete Strategie zu glauben, ist Zuckerberg bewusst. Er weiß, dass das Unternehmen „offen gesagt derzeit keinen guten Ruf für den Aufbau von Datenschutzservices“ habe, da sie sich in der Vergangenheit vor allem auf Tools für eine offene, gemeinsame Nutzung konzentrierten. Er glaubt aber nun daran, dass Menschen in Zukunft eher in Situationen kommunizieren, in denen das, was sie sagen, auch sicher bleibt, sagte er auf seiner Facebookseite.

Werbeanzeigen auf Pinterest möglich

Nicht nur auf Google ist künftig Anzeigenwerbung in der Bildersuche möglich, sondern auch auf der Foto-Plattform Pinterest: Künftig bietet der Dienst Werbetreibenden in Deutschland vier Anzeigenformate an, berichtet heise mit Bezug auf einer Meldung der dpa. In einer Selbstbedienungsplattform können die gewünschten Formate ausgewählt werden, mit großen Marken wolle man auch direkt arbeiten, erklärte der Pinterest-Manager Jon Kaplan dazu. Verfügbar sind Formate, um App-Downloads zu bewerben, Bildergalerien und Video-Pins. Gängig werden Promoted Pins sein, die den typischen Nutzer-Pins recht ähnlich sehen.

Insolventes StartUp Monoqi geht an Lumaland Gruppe und Alexander Sailer

Zwei Investoren kaufen das insolvente Berliner StartUp Monoqi, melden gründerszene.de und deutsche-startups. Das Shopping-Portal vertreibt Designermöbel und Wohnaccessoires und hatte bereits die zweite Insolvenz angemeldet. Die neuen Investoren sind nun die Lumaland Gruppe, die zur Social Chain Group und damit auch zum Ex-Prosieben-Chef und Höhle-der-Löwen-Juror Georg Kofler gehört, mit Anteilen von 49 Prozent und Alexander Sailer, der künftig auch als Geschäftsführer bei Monoqi eingetragen ist.

Veröffentlicht: 07.03.2019
img Letzte Aktualisierung: 07.03.2019
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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