Bessere Nutzung der Werbeformate und Produkt-Innovationen
Die verbesserten Umsatzzahlen wurden vor allem aus Werbeerlösen generiert: Die Nutzung der 6-sekündigen Werbeeinblendungen, die Nutzer nicht überspringen können, entwickelte sich nach eigener Aussage positiv. Auch hat der Konzern beispielsweise E-Commerce-Unternehmen die Möglichkeit gegeben, über die eigene Website Snap Ads zu kreieren. Sogenannte Collection Ads, in denen Unternehmen vier Produkte in einem einzigen Snap präsentieren können, hätten in Q4 2018 im Vergleich zu den anderen Werbeformaten sogar mehr als doppelte Rendite erzielt.
2018 habe sich Snap darauf konzentriert, eine Grundlage zur langfristigen Ausrichtung des Unternehmens zu schaffen, sagt CEO Spiegel im Geschäftsbericht. Er verwies dabei auf nachhaltigere Produktinnovationen, womit unter anderem die Snap Camera gemeint ist, mit der Nutzer die Snapchat-Filter auch auf Desktop-PCs und Laptops nutzen können oder Freundschaftsprofile, eine Sammlung von Medien, die Nutzer bzw. Freunde im Chat gespeichert haben. Die neue Android-Version soll gerade auch auf weniger leistungsstarken Geräten besser performen, ersten Tests zufolge lässt sich die App um 20 Prozent schneller öffnen.
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