App aktiviert unwissentlich Accessibility-Services-Schnittstelle
Wie Computerbild schreibt, wirbt die Betrüger-App damit, eine Batterie-Optimierungssoftware zu sein. Kurz nach der Installation verschwindet das App-Icon allerdings wieder vom Display und stattdessen wird dem Nutzer in einem Dialogfeld die Erlaubnis zur Erhebung von statistischen Daten erfragt. Damit wird allerdings auch gleichzeit und recht unauffällig die Accessibility-Services-Schnittstelle aktiviert, welche als Hilfefunktion für die Bedienung von Smartphones für Menschen mit Behinderung gedacht ist.
Erteilt der Nutzer der App diesen Zugriff, wird es für den ahnunglosen User kritisch. Die Akku-App fingiert eine Push-Nachricht, die angeblich von PayPal stammt und den Nutzer bittet, dringend sein Konto zu bestätigen. Wer nun die offizielle PayPal-App öffnet und seine Daten eingibt, hat schon so gut wie verloren. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt der Trojaner die Kontrolle und leitet innerhalb von fünf Sekunden eine Transaktion ein. Nur, wer die App wieder schnell schließt, kann dies verhindern. Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft dem User in diesem Falle nichts, denn PayPal nutzt diese Sicherheitsmaßnahme nur bei der Anmeldung, nicht aber zur Transaktion selbst.
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