Apple-Kunden haben es nicht einfach, wenn sie Probleme mit ihrem Gerät haben. Ist die Tastatur vom MacBook kaputt, muss man sich auf absurde Dialoge im Apple Store einstellen. Denn ein Verhaltenskodex, an den sich die Service-Mitarbeiter des Konzerns halten müssen, enthält auch gewisse Sprachregelungen, die es schwierig machen, mit dem Kunden zu kommunizieren. Dem Guardian zufolge sind bestimmte Begriffe schlicht tabu – diese sind aber für die Kommunikation von Problemen unumgänglich.
„Problem“ ist denn auch eines davon, neben „Absturz“, „Bug“ oder „Hänger“. Diese Worte dürfen von den Genius-Mitarbeitern, also den technischen Support-Kräften im Apple-Store, nicht benutzt werden. Man solle Verständnis zeigen und sich entschuldigen, das Produkt darf aber nicht als Ursache genannt werden. Stattdessen sollen Begriffe wie „Zustand“ oder „Situation“ benutzt werden und es darf ausgesprochen werden, dass ein Gerät nicht mehr reagiert. Apple-Mitarbeiter berichten aufgrund der Sprachregelungen von absurden Kunden-Gesprächen, besonders kurios: Sie dürfen auch nicht sagen, dass einem Kunden nicht geholfen werden kann, selbst wenn das Gerät nicht mehr gerettet werden kann.
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