Jedem Teammitglied ist etwas anderes wichtig
„Wir haben in den letzten Jahren einige Angebote gemacht, um Arbeit flexibler zu gestalten und das Miteinander zu fördern. Aber uns ist klar geworden, dass wirklich jedes Teammitglied auf komplett unterschiedliche Dinge setzen und diese priorisieren würde, wenn es die freie Wahl hätte“, berichtet der Agentur-Geschäftsführer Andreas Herde. Diese Erfahrungen hat man zum Anlass genommen, das Arbeitsmodell radikal umzustellen.
Seit 1,5 Jahren gibt es schon die 4-Tage-Woche und Sabbaticals, Coachings und viele Benefits. Das neue Modell bedient den Wunsch nach maximaler Flexibilität – der „besonders in der Kreativ-Szene sehr ausgeprägt ist“, so YeaHR.
Es zeigen sich aber auch Herausforderungen, denn wenn alle irgendwo arbeiten, wie arbeitet man dann noch zusammen? „Da es kein zentrales Office mehr gibt, wollen wir mit den zur Verfügung stehenden Optionen das Zusammenarbeiten, Lernen, Netzwerken, gemeinsame Socializen und Inspiration verstärkt fördern“, so Herde. Dafür gibt es einen Rahmenvertrag mit Co-Working-Space-Anbietern, sodass man sich in derlei Büros mit Kolleg:innen oder für Kunden- und Projekt-Meetings zusammensetzen kann. Und so ein Co-Working-Space ist in über 100 Ländern buchbar. Zudem trifft sich das ganze Team zu drei bis vier Meetings im Jahr und Treffen der einzelnen Abteilungen seien gewünscht und vorgesehen. Dass sich Kolleg:innen untereinander treffen, wird explizit gefördert.
Und ja, ein weiteres Mini-Büro ist auch vorhanden: ein Verwaltungssitz mit zwei Arbeitsplätzen, der als Postadresse, Buchhaltungsstelle, Raum für Ablage sowie als Adresse für Arbeitsverträge, Fahrzeuge, Rechnungen etc. dient.
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