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„Saftige Erhöhungen“: Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung sollen deutlich steigen

Veröffentlicht: 25.07.2024
imgAktualisierung: 25.07.2024
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 1 Min.
25.07.2024
img 25.07.2024
ca. 1 Min.
Ausgaben: Frau hält Porte­mon­naie in der Hand
gregorylee / Depositphotos.com
Für das kommende Jahr prognostiziert DAK-Chef Andreas Storm einen spürbaren Anstieg der Sozialabgaben.


Für 2025 erwartet Andreas Storm, Vorstandschef der Krankenkasse DAK-Gesundheit, eine deutliche Anhebung der Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung. „Eigentlich versuchen Regierungen immer, die Beiträge in einem Wahljahr stabil zu halten. Aber diesmal läuft es auf saftige Erhöhungen der Sozialabgaben hinaus“, wird er von der Tagesschau zitiert. Zuvor hatte sich Storm gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland geäußert.

Warnung vor Milliardenlöchern 

In beiden Sozialversicherungsbereichen, also sowohl mit Blick auf die Kranken- als auch auf die Pflegeversicherungen, sei eine stärkere Ausgabendynamik zu verzeichnen als zunächst angenommen. Durch die Entwicklung werde bis Jahresende in der Krankenversicherung ein Milliardenloch entstehen. 

Das Defizit soll sich im Rahmen einer „sehr vorsichtigen Schätzung“ auf eine Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro summieren. Obwohl Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für die Pflegeversicherung anderes zugesagt habe, werde wohl auch hier mit einem Minus zu rechnen sein.

So stark sollen die Beiträge steigen

Die höheren Beiträge können als Folge der entsprechenden Dynamik gewertet werden. Auch konkretere Prognosen zu den Beiträgen hat Storm parat: „Wir müssen bei der Krankenversicherung zum Jahresanfang 2025 mit einem Beitragsanstieg von 0,5 Prozentpunkten rechnen und bei der Pflegeversicherung von 0,2 Punkten“, so seine Einschätzung.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 25.07.2024
img Letzte Aktualisierung: 25.07.2024
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
4 Kommentare
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Maren
26.07.2024

Antworten

Und genau da liegt dann das Problem. Wer entscheidet wer selbst verantwortlich ist und wer krank. Und wenn krank gelten dann Süchte als Krankheit? Einfacher ist es auch nicht wirklich beim Rauchen. Das ist aber eine leichter zu behandelbare Angelegenheit. Bin selbst Nichtraucher geworden. Ist auch einfacher zu ermitteln. Die Frage bleibt dann wer prüft und wer zahlt die Prüfung. Leider gibt es auch hier keine einfachen Lösungen.
André Kaschubowski
26.07.2024

Antworten

Wer soll das noch bezahlen und warum ging es komischer Weise früher alles mit niedrigen Beiträgen? Bei der DAK zahle ich jetzt schon knapp 900 Euro monatlich Höchstbetrag, unzumutbar und kein Wunder das alle langsam aufgeben oder das Land verlassen.
Marlen
13.08.2024
Eventuell trägt dazu bei, dass viele (junge) Menschen heute schon bei kleineren Erkrankungen wie einem Schnupfen zum Arzt gehen und zuhause bleiben, was die Kosten der Krankenkassen weiter in die Höhe treibt. Eine einfache Lösung gibt es leider nicht, und wir müssen wohl oder übel diese Entwicklung hinnehmen.
awe4r5t
26.07.2024

Antworten

Absolut vermeidbar, wenn sich die Menschen in diesem Land nicht wie Müllschlucker ernähren würden. Es sollte Beiträge geben, die variabel auf die Lebensweise des Zahlenden angepasst sind. (Ausgenommen derer, die nichts für ihre Krankheit können)