Mängel beim Kinderschutz: 375 Millionen Dollar Strafe gegen Meta

Veröffentlicht: 25.03.2026
imgAktualisierung: 25.03.2026
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 1 Min.
25.03.2026
img 25.03.2026
ca. 1 Min.
Meta
rafapress / Depositphotos.com
Meta wurde in den USA zu einer Strafe von 375 Millionen Dollar verurteilt, weil der Konzern junge Nutzer nicht ausreichend schützte.


Wegen mangelndem Schutz an Kindern und Jugendlichen wurde Facebooks Mutterkonzern Meta, zu dem auch WhatsApp und Instagram gehören, zu einer dreistelligen Millionenstrafe verurteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft in New Mexico hatte Meta vorgeworfen, Nutzer über die Sicherheit der Plattform zu täuschen und somit die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu begünstigen, wie die Tagesschau berichtete

Verdeckte Ermittlungen mit Fake-Accounts

Verdeckte Ermittler hatten Konten erstellt, die angeblich zu Minderjährigen gehörten. Die vermeintlich Minderjährigen wurden teilweise zu unmoderierten Gruppen hinzugefügt, die der Vermittlung von Sexarbeit dienten. Auch wurden den Profilen Fotos mit sexuellen Darstellungen zugesendet.

Zudem war es zahlreichen Erwachsenen möglich, Kontakt zu den Profilen aufzunehmen und sie dazu zu drängen, sexuelle Aufnahmen anzufertigen, wie heise berichtete

Tausende weitere Klagen geplant

Bei dem Verfahren handelt es sich lediglich um den Beginn einer ganzen Klagewelle gegen Meta. Tausende weitere Klagen sind bereits geplant. Darin wird Meta unter anderem vorgeworfen, die Dienste absichtlich so zu gestalten, dass junge Menschen süchtig werden und damit zu einer landesweiten Zunahme psychischer Erkrankungen beitragen. 

Meta kündigt im aktuellen Fall bereits an, in Berufung zu gehen. Man sei mit dem Urteil nicht einverstanden, so Meta. 

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 25.03.2026
img Letzte Aktualisierung: 25.03.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

KI
26.03.2026

Antworten

Meinung: Trump wir seinem Kumpel und Gönner Zuckerberg helfen und die Strafe in eine doppelt so hohe Steuergutschrift erstatten!