Digitale Vertragsmodelle sind längst Alltag – von Fitnessabos bis hin zu Streamingdiensten. Doch wo Prozesse automatisiert werden, geraten oft auch Verbraucherrechte ins Wanken. Viele Unternehmen stehen beim Online-Kündigungsprozess daher verständlicherweise vor einer Gratwanderung: Wie lässt sich der gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsbutton kundenfreundlich gestalten, ohne den Verbraucher unzulässig zu beeinflussen?
Eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf vom 18. September 2025 (Az. I-20 UKl 1/25) gibt dazu Orientierung – und lässt Spielraum für eine unternehmerfreundliche Gestaltung des Kündigungsprozesses.
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