Wegen unzulässiger Werbekennzeichnung auf Instagram soll eine Influencerin eine Strafe von 36.000 Euro zahlen, wie der SWR berichtet. Bereits im April berichtete die Influencerin auf ihrem TikTok-Account über die enorme Strafe, die ihr von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) auferlegt wurde. Laut der LFK handelt es sich um das höchste Bußgeld, das je gegen eine Influencerin oder einen Influencer verhängt wurde.
Schriftart und -farbe nicht ausreichend erkennbar
Laut eigenen Angaben sollen Werbekennzeichnungen nicht ausreichend sichtbar gewesen sein. Dabei wurden vor allem die Größe, die Schriftfarbe und die Schriftart bei mehreren Kennzeichnungen bemängelt. „Man sieht doch überall, dass es eine Anzeige ist. […] Ich bin geschockt, ich kennzeichne jede Kooperation“, so die Influencerin.
Konkret soll es um mehrere bezahlte Kooperationen gehen, die zwischen Mai und Juli 2025 stattfanden. Für Instagram-Storys soll sie Geld und Sachleistungen erhalten haben. Ein Teil der Beiträge soll nicht ausreichend als Werbung gekennzeichnet worden sein, sodass der kommerzielle Charakter nicht zum Ausdruck kam. Laut LFK war Diab schon 2020 und 2022 mehrfach auf die gesetzlichen Anforderungen an die Werbekennzeichnung hingewiesen worden.
Die Lifestyle-, Mode- und Beauty-Influencerin hat auf Instagram 760.000 Follower. Die große Reichweite und die wiederholten Verstöße sollen bei der Höhe der Strafe berücksichtigt worden sein.
Hanna Hillnhütter
Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben