Dem Käufer kann nichts Besseres passieren als die Zahlung mit PayPal. Für fast jede Kaufsituation ist er abgesichert. Mit wenigen Klicks erhält er schnell sein Geld zurück. Händler fühlen sich davon jedoch oft benachteiligt, weil PayPal voreilig auf die Kundenanliegen eingehe und Gelder wieder gutschreibe. Der BGH sprach nun Klartext.
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Wir haben allerdings noch nie diese Entscheidungen als endgültig akzeptiert, sei es mit Einschalten des Anwalts oder durch Strafantrag. Und es ist schon interessant, dass fast alle dieser "Entscheidungen " gerade bei Amazon letztendlich nicht standgehalten hatten.
Was die Sache m.E. deutlich verbessern würde, da ja Paypal als auch Amazon eigentlich nur den Käufer sehen (auch wenn sie es anders kommunizieren), wäre eine Sperrliste für Käufer ähnlich Ebay, nur effektiv (sprich, man kann sich nicht 1 Minute später wieder anmelden und aktiv werden). Hier dürften sich dann Käufernamen finden, die von diversen Händlern gesperrt worden sind. Im Endeffekt auch Schutz für ehrliche Käufer und ein enormer Zeitgewinn für Verkäufer.
Ansonsten hat das Urteil gezeigt, dass Entscheidungen, die irgendwo in Indien oder Irland (das sind wohl derzeit die Standorte der Entscheider bei Amazon und Paypal) von Personen getroffen werden, die mit Textbausteinen agieren und relativ wenig Kenntnis der deustchen Sprache haben, nicht verbindlich sein dürfen, was ich extrem positiv sehe.
Eine Verringerung des Käuferschutzes kann ich nur für diejenigen erkennen, die die Abläufe und Möglichkeiten ausgenutzt haben. Jeder gute Händler wird sich bei tatsächlichen Problemen keiner gütlichen Lösung verweigern. Und jeder ehrliche Kunde wird bei so etwas mit dem Händler "zusammenarbeit en".
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#Fragaria #Händlerschutz- statt-Verbrauch erschutz
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Geld, dass der Händler hat darf von Paypal nicht einfach so wieder weggenommen werden. Das größte Problem - die der Betrüger - ist damit nicht vom Tisch.
Vielmehr wird mit diesem Urteil den Betrüger weiter in die Hände gespielt.
Betrüger: "Hey SUPER, bekomm das Geld zurück - muss aber eigentlich zahlen. Soll der Händler doch klagen. Ich bin ja nicht so doof und gib meine richtige Anschrift/Daten bei Paypal an"
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