Die Milliardenstrafe gegen den US-Konzern Google findet in den Reihen des Bundeskartellamtes großen Zuspruch. Das betonte die deutsche Wettbewerbsbehörde nun im Zuge einer Pressekonferenz. Man zeigt sich zufrieden, dass solche Urteile den Marktmissbrauch von Global Playern deutlich einschränken.
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Eine Rekord-Summe von 2,4 Milliarden Euro muss Google zahlen, weil es seine Vormachtstellung am Markt ausgenutzt hat. Das am Dienstag gefällte Urteil (wir berichteten) dürfte den US-Konzern schwer getroffen haben. Hierzulande zeigt sich die Wettbewerbsbehörde durchaus erfreut über das Urteil. Auf einer Pressekonferenz in Bonn nahm Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, Stellung zur Entscheidung der EU-Kommission: „Wir unterstützen die Entscheidung der Kommission“. Mit einem solchen Urteil schaffe man klare Richtlinien, um das Internet vor Machtmissbrauch der großen Firmen zu schützen. „Um sichtbar Leitplanken einzuziehen in einem Wirtschaftsbereich, da brauchen Sie natürlich auch Leuchtturmfälle. Der Google-Fall ist ohne Zweifel so ein Leuchtturmfall“, so Mundt laut Handelsblatt.
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