Der Blick des Kunden wandert meist zuerst auf den Endpreis. Ist dieser günstiger als bei einem anderen Produkt oder die des Konkurrenten, dann kann das den Ausschlag für den Kauf geben. Doch nicht immer ist der Endpreis maßgeblich, etwa wenn der Kunde weniger fürs Geld erhält, es sich beispielsweise um eine kleinere Abpackung handelt. Die Lösung ist der Grundpreis, mit dem die Käufer unterschiedliche Endpreise vergleichen können.
Händler, die Waren unter Angabe von Gewicht (z. B. 50 g Wolle) , Volumen (z. B. 200 ml Duschgel), Länge (z. B. 5 Meter Geschenkband) oder Fläche (z. B. Stoffe) verkaufen, müssen zusätzlich zum Gesamtpreis auch den Grundpreis angeben. Wird Farbe nach Volumen (z. B. 50 Milliliter Ölfarbe) verkauft, dann müssen Händler zusätzlich zum Endpreis auch über den Preis pro 100 Milliliter informieren. Damit soll Endkunden ein Preisvergleich ermöglicht werden. So weit nichts Neues.
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