Das Hotelportal Booking.com will das Verbot der sogenannten Bestpreis-Klausel durch das Bundeskartellamt nicht auf sich sitzen lassen. Das Unternehmen will juristisch dagegen vorgehen und fordert europaweit einheitliche Regeln.

(Bildquelle Hotel: Dmitry Kalinovsky via Shutterstock)
Der Kampf um die Bestpreis-Klausel geht in die nächste Runde. Im Mai unterlag Booking.com vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf dem Bundeskartellamt, mit dem Ergebnis, dass die sogenannten Bestpreis-Klauseln gestrichen werden mussten. Damit konnte Booking.com bislang erwirken, dass Hotelanbieter den günstigsten Preis auf dem Portal anbieten mussten. Pikant schon damals und auch von der Vorstandsvorsitzenden Gillian Tans kritisiert: "Die deutsche Kartellbehörde ist die einzige in Europa, die eingeschränkte Bestpreis-Klauseln untersagt."
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