Besonders bei Textilien geht der Trend immer mehr zum Verkauf getreu dem Motto: „Es geht noch billiger!“. Schon die Wiener Autorin Nunu Kaller setzt sich in ihrem Buch „Ich kauf nix!“ kritisch mit dem sozialen und ökologischen Wahnsinn, der mit dem Shoppen beim Textilschweden und Co. verbunden ist, auseinander. Zur Verantwortung werden die betreffenden Unternehmen scheinbar nicht gezogen. Nun muss sich der Textildiscounter Kik vor einem deutschen Gericht verantworten - das Urteil könnte richtungsweisend sein.

„Abgebrannte Textilfabrik“, „Tote bei Brand in Textilfabrik“. Meldungen, die in den vergangenen Jahren leider keine Seltenheit in den Medienberichten waren. Mittlerweile haben die teilweise katastrophalen Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern wie Indien, Bangladesch und Pakistan unzählige Opfer gefunden. Welche Konsequenzen die verantwortlichen Hersteller – häufig aus der Textilindustrie – zu befürchten haben, wird dabei kaum beleuchtet.
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"Wenn es danach geht, müsste man auch jeden Kunden, der bei Kik, Primark und Co. einkauft, verklagen." Wieso das denn bitte? Es ist als Konsument ungleich schwieriger und nur begrenzt zumutbar sich über die Produktionsorte einer Firma im Detail zu informieren.
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Wenn es danach geht, müsste man auch jeden Kunden, der bei Kik, Primark und Co. einkauft, verklagen.
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