630.000 Euro Strafe für Delivery Hero

Veröffentlicht: 09.11.2023
imgAktualisierung: 09.11.2023
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 1 Min.
09.11.2023
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Delivero Hero
© nitpicker / Shutterstock.com
Delivery Hero muss 630.000 Euro Strafe zahlen.


Die Finanzaufsicht BaFin hat eine Geldstrafe gegen Delivery Hero festgesetzt. Grund dafür ist, dass Delivery Hero eine Insiderinformation nicht herausgegeben hat und gegen die Marktmissbrauchsverordnung verstoßen hat, wie die BaFin bekannt gegeben hat. 

Ad-hoc-Publizitätspflicht

Unternehmen, die ihren Sitz in Deutschland haben und Wertpapiere und andere Finanzinstrumente emittieren, unterliegen der Ad-hoc-Publizitätspflicht. Das bedeutet, dass Insiderinformationen, die den Kurs eines Finanzinstruments erheblich beeinflussen können, sofort veröffentlicht werden müssen. So soll verhindert werden, dass dieser Wissensvorsprung für einen Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern sorgt. Anleger:innen sollen bei Investitionsentscheidungen nicht in die Irre geführt werden. 

Delivery Hero hat gegen diese Vorgabe verstoßen und muss nun ein Bußgeld in Höhe von 630.000 Euro zahlen. Gegen diesen Bußgeldbescheid kann das Unternehmen nun Einspruch einlegen. 

Veröffentlicht: 09.11.2023
img Letzte Aktualisierung: 09.11.2023
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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