Auch Behörden zeigten keine Regung
Auch die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) wurde nicht aktiv, obwohl Noyb Beschwerde einreichte. Letztlich musste das österreichische Bundesverwaltungsgericht (BVwG) eingeschaltet werden, da die Beschwerden nicht bearbeitet wurden. Da waren bereits mehrere Jahre ins Land gestrichen. Während der Verhandlungen hat Dazn dann nach und nach Informationen über die gesammelten Daten preisgegeben. Mitte September, fünf Jahre nach dem Einreichen der Anträge, waren die Informationen über die gesammelten Daten dann vollständig. „Die Fälle verdeutlichen einmal mehr, wie schwierig die Durchsetzung von Datenschutzrechten in der Praxis ist“, so Noyb.
Bei Dazn handelt es sich keinesfalls um einen Einzelfall. Rund 400 Fälle dieser Art, die bereits seit mehr als 2 Jahren anhängig sind, bearbeitet Noyb momentan.
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