Geoblocking bei Spielen
Hintergrund der Strafe ist eine Vereinbarung mit den Spieleverlegern Bandai, Capcom, Focus Home, Koch Media und ZeniMax. Einfach gesagt verhinderte die Vereinbarung, dass Spiele, die beispielsweise in Polen günstig erworben wurden, in Deutschland freigeschaltet werden konnten. In der Untersuchung der EU-Kommission, die 2017 begann, fanden die Wettbewerbshüter heraus, dass rund 100 Titel lediglich in Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien, der Slowakei, Estland, Lettland und Litauen freigeschalten werden konnten. Versuchten Nutzer:innen, die Productkeys in einem anderen Land zu authentifizieren, schauten sie in die Röhre. Dieses Vorgehen wurde laut Heise in verschiedenen Zeiträumen von 2010 bis 2015 beobachtet.
Durch diese Form des Geoblockings wurde den Verbraucher:innen innerhalb der EU der Vorteil genommen, sich in verschiedenen Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes das beste preisliche Angebot auszusuchen.
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