Vorwurf einer „besonders schwerwiegenden Form des Missbrauchs“
Das Tochterunternehmen von ProSiebenSat.1 Media, Wetter.com, hat die Klage über einen Sprecher des Mutterunternehmens bereits bestätigt. Wetter.com spricht dabei von einer „besonders schwerwiegenden Form des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch Google als Gatekeeper“. Damit will das Unternehmen erreichen, dass Google zukünftig keine Wetterinformationen mehr anzeigt. Darüber hinaus fordert es von Google Schadensersatz in nicht bekannter Höhe.
Wetter.com kritisiert vor allem das Design und die Größe der Google-Wetterbox, welche „bei entsprechender Suche über den organischen Suchergebnissen angezeigt wird“. Diese „verdrängen konkurrierende Wettervorhersagedienste wie Wetter.com auf mobilen Geräten und normalen Computern auf deutlich weniger sichtbare Plätze“, erläutert ein Sprecher des Unternehmens. Suchende würden dadurch „nicht das für sie relevanteste und beste Ergebnis sehen, sondern ein Ergebnis, das Google aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgewählt hat“. Das benachteilige den Wettbewerb und damit auch Wetter.com.
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Die Seite benutzt also sowieso niemand mit ein bisschen Selbstrespekt und Grundintelligen z, dafür sorgt Wetter.com schliesslich selbst
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