Das beliebte Pornoportal xHamster wird wegen mangelnden Jugendschutzes in Deutschland gesperrt. Das hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) der deutschen Landesmedienanstalten einstimmig beschlossen, wie unter anderem die FAZ berichtete.
Auf der Plattform findet sich ein breites Angebot: von heimlich aufgenommenen Videos und Bildern, bis hin zu professionell produzierten Filmen. Dabei wird allerdings nicht sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugriff auf die pornografischen Inhalte haben. Nach der Eingabe, dass man älter als 18 Jahre sei, bekommt man Zugriff auf alle Inhalte des Portals. Nach den Angaben der KJM verstoße das gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Die größten deutschen Internetanbieter müssten nun den Abruf der Seite blockieren.
Dass es hier zu einer Netzsperre kommt – der schärfsten Sanktion des Telemediengesetzes – liegt daran, dass diese „Access-Provider“ die Einzigen sind, die greifbar waren, um diese Sperre zu vollziehen.
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