In unserem Newsflash informieren wir kurz und bündig über Neuigkeiten aus dem Bereich. Diese Woche geht es um das Steuerrecht.
Rauchen, paffen, dampfen – das kostet viel, unter anderem Geld. Künftig wird es noch teurer, das zumindest lässt sich aus dem Entwurf des Tabaksteuermodernisierungsgesetzes schließen. Insbesondere die Kosten für Tabak-Erhitzer und E-Zigaretten dürften deutlich steigen.
Der kürzlich veröffentlichte Regierungsentwurf geht zurück auf einen Gesetzesvorschlag des Bundesfinanzministeriums. Seit 2011 hat es trotz Veränderungen des Marktes keine Anpassung des Tabaksteuergesetzes gegeben. Besonders die Bedeutung der sogenannten Heat-not-Burn-Produkte, bei denen der Tabak nicht wie etwa bei Zigaretten verbrannt, sondern nur erhitzt wird, nehme stetig zu. Während erhitzter Tabak derzeit dem gleichen Steuertarif wie Pfeifentabak unterliegt, würden nikotinhaltige Substanzen wie etwa Liquids für E-Zigaretten gar nicht mit der Tabaksteuer belastet werden.
Zu Änderungen wird es voraussichtlich zu Beginn 2022 kommen. Ab diesem Zeitpunkt soll sich die Steuer für Zigaretten und Feinschnitt über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich erhöhen. Für erhitzten Tabak soll ebenfalls im Januar 2022 eine zusätzliche Steuer eingeführt werden, die zur steuerlichen Gleichstellung mit Zigaretten führt. Und wie stark wird die Erhöhung? Für eine Schachtel Zigaretten (20 Stück) wird die Steuererhöhung pro Jahr bei einem Erhöhungszeitraum von fünf Jahren wohl etwa acht Cent ausmachen, Feinschnitt (40 Gramm) wird jährlich etwa zwischen 13 und 16 Cent teurer. Liquids und ähnliche nikotinhaltige Substanzen sollen ab dem 1. Juli 2022 der Tabaksteuer unterliegen. 2022 und 2023 soll die Steuer zwei Cent je Milligramm Nikotin betragen, ab 2024 dann vier Cent. Ein einziges Liquidfläschchen kann damit je nach Fall am Ende mehr als doppelt so teuer sein, verglichen mit dem Status quo. Der Entwurf muss nun den Bundestag passieren.
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Es wird sich nie daran was ändern, das Großunternehmen Höhlen als Steuerschlupflöcher
haben und kleine Unternehmen nicht mal ein Nadelöhr.
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