Amazons Hausordnung umfasst unter anderem Vorgaben, welche Artikel überhaupt angeboten werden dürfen, sowie Regelungen zur Gestaltung der Produktfotos. Die Fülle dieser und unzähliger weiterer Vorgaben zu durchschauen, die Amazon seinen Händlern auferlegt, ist eine Meisterleistung. Hier sollte man jedoch keinesfalls auf Lücke setzen, denn die Einhaltung der Richtlinien, Grundsätze und Bedingungen ist unabdingbar, wenn man Sanktionen vermeiden möchte.
Doch in der Praxis kommt noch ein weiteres Problem hinzu. In vielen Fällen ist für betroffene Händler überhaupt nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen ihr Account sanktioniert wurde. Zum anderen müssen die Voraussetzungen einer Sperrung durch den Marktplatz belegt werden, was Amazon ebenfalls nur in sehr wenigen Fällen freiwillig oder nur sehr zögerlich tut. Zeit ist jedoch besonders bei einer Kontosperrung bares Geld und so wissen sich Händler oft nicht anders zu helfen, als den Weg über ein Gericht zu gehen.
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Ihren Artikel finde ich sehr informativ. Mein Konto ist ebenfalls von Amazon blockiert worden. Die Begründung war eine ungültige Ust-Nr. Es stellte sich heraus, daß in den Dateien von Amazon noch eine alte Geschäftsadress e gespeichert war, die natürlich nicht zu der ansonsten gültigen Ust-Nr. paßte. Die Daten wurden umgehend von mir korrigiert, und im Anschluß hat Amazon die Ust-Nr. bestätigt. Trotzdem bleibt mein Konto inzwischen seit einer Woche gesperrt. Mehrere Support-Anfrage n blieben erfolglos. Ich erwäge nun auch gerichtlich vorzugehen.
Freundliche Grüße
Johann Horstkamp
www.bunzlau-scheune.de
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