Es ist wohl die Gretchenfrage des Online-Handels, die sich jeder Händler stellt: eigener Online-Shop oder Plattform? Beides hat Vor- und Nachteile. So ist man im eigenen Online-Shop im Rahmen der gesetzlichen Grenzen relativ frei. Doch die Marktplätze machen den Händlern das Online-Geschäft schwer, denn beim Handel sind seitenweise diffuse Regelwerke zu beachten. Die außerordentliche Reichweite eines Online-Marktplatzes kann mit einem kleinen Verstoß gegen die „Hausordnung” zunichte gemacht werden und ein ganzes Unternehmen vor dem Aus stehen.
Kontensperrungen bei Amazon oder Ebay sind der Albtraum aller Händler, denn oft sind diese Umsätze unverzichtbar. Kontensperrungen von gewerblichen Händlerkonten sind daher extrem heikel und haben kürzlich sogar das Bundeskartellamt hellhörig werden lassen. Viele Händler scheuen sich aus den unterschiedlichsten Gründen, gegen Amazon und insbesondere die diversen Sanktionsmaßnahmen vorzugehen. Zu Unrecht, denn zwei neue Entscheidungen lassen Hoffnung aufkommen.
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Leider konnte er sein Amazon-Konto nicht aufladen. Er informierte mich sofort darüber, dass Amazon die Kaufbelege braucht. Ich habe die Rechnung sowie die Aktivierungsbel ege sofort an ihn gesendet. Er hat die von Amazon geforderten Belege sofort weitergeleitet.
Da er sich zur Zeit in Hong Kong in Quarantäne befindet und auch auf Grund der Zeitverschiebun g hat er mich als Käufer der Guthaben um Hilfe gebeten.
Amazon verweigert uns eine Antwort weswegen sie das Guthaben eingezogen und sein Konto gesperrt hat.
Trotz Erinnerungen und Schreiben von meinem Neffen hält Amazon nach wie vor seine Konto gesperrt und sein Guthaben zurück.
Wir haben den Eindruck, dass Amazon seine Praxis des Einfrierens von Kundengeldern auf normale Kundenkonten erweitert.
Was können wir in diesem Fall tun?
Vielen Dank und viele Grüße
Familie Lau
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Hallo Familie Lau,
das ist sehr ärgerlich und wir können den Frust gut nachvollziehen. Prinzipiell kann Amazon auch private Konten sperren, das geht aber natürlich nicht, wenn Dienste oder Guthaben vorenthalten werden.
Hier gibt die Verbraucherzent rale Hilfe: verbraucherzentrale.de/.../...
Beste Grüße
Die Redaktion
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Ohne Prüfung der Gegenargumente darf eine Produktsperre nicht zulässig sein.
Das die Deutsche Justiz eine Sperre ohne Prüfung ob die Sperre auf wahren Gründen beruht zulässt ist eine Schande.
Amazon regiert Deutschland.
Brauch keine Steuern zahlen und den stationären Handel allein durch den Kostenvorteil der Steuerersparnis ruinieren.
Politik jammert und schläft weiter
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Gruß
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Hallo Stangl,
vielen Dank, dass du dich an uns wendest. Der Händlerbund hatte bereits in mehrerern Fällen Erfolg und wir würden daher auch dir gerne weiterhelfen. Um sofortige Unterstützung bei der Amazon.de Kontosperrung zu erhalten, ist die Professional-Mi tgliedschaft notwendig. Wenn du die noch nicht hast, ist ggf. ein Upgrade erforderlich.
Nach Einreichung der benötigten Informationen, setzen wir uns schnellstmöglic h mit dir und Amazon Deutschland in Verbindung, um den Sachverhalt zu klären und die finanziellen Ausfälle so gering wie möglich zu halten. Wende dich gerne an unseren Service unter infohaendlerbund.de oder +49 341 926590.
Viele Grüße!
Die Redaktion
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Hallo Gmind,
gute Idee ;) In den Beschlüssen, die wir im Urteil erwähnt haben, wurde aber direkt die europäische Hauptniederlass ung in Luxemburg und der dortige Direktor in Anspruch genommen. Ausschlaggebend ist, mit wem der Vertrag bei dir besteht.
Viele Grüße!
Die Redaktion
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