Ohne geht es im E-Commerce kaum: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie regeln die Bedingungen eines Vertrages, ohne aber für jeden einzelnen Vertrag individuell verhandelt werden zu müssen. Je nach Branche, Vertragsart und Beteiligten können die juristischen Ausführungen mal kürzer, gerne aber auch länger werden – beispielsweise durch gesetzliche Informationspflichten. Vor dem Oberlandesgericht standen kürzlich nun die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Verbraucher von PayPal in zweiter Instanz zur Debatte (Urteil v. 19.02.2020, Az. 6 U 184/19). Der Kläger, der Verbraucherzentrale Bundesverband, hatte beantragt, dem Zahlungsdiensteanbieter die Verwendung dieser AGB zu verbieten. Sie seien in ihrer Gesamtheit nicht nur unverständlich, sondern auch viel zu lang.
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