Cannabis landet immer wieder vor Gerichten, meist geht es um Handel oder Besitz jener Varianten, die eine berauschende Wirkung haben. Dafür ist der Wirkstoff THC verantwortlich, welcher jedoch nicht in allen Pflanzen dieser Art steckt. So kommt es, dass Hanf auch in Lebensmitteln enthalten sein kann, ohne weitere Probleme nach sich ziehen zu müssen.
Durch das Landgericht Braunschweig wurden nun zwei Händler wegen des Verkaufs von Hanftee zu Freiheitsstrafen (ausgesetzt zur Bewährung) verurteilt (Urteil v. 29.01.2020, Aktenzeichen 4 KLs 5/19). Obwohl der THC-Gehalt sehr niedrig war, erkannten die Richter darin ein unerlaubtes Handeln mit Betäubungsmitteln, wie es in der Pressemitteilung des Gerichts heißt.
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