35.000 Dollar pro Kläger
Google selbst bestreitet die Vorwürfe zwar; hat im Zuge einer außergerichtlichen Einigung allerdings der Zahlung einer Entschädigung zugestimmt. Das ist in den USA nichts ungewöhnliches. Solche Gerichtsverfahren werden oft medienwirksam in Szene gesetzt und um mögliche Imageschäden durch eine Schlammschlacht zu vermeiden, werden häufig außergerichtliche Einigungen angestrebt. Insgesamt soll Google 11 Millionen Dollar zahlen. Werden davon die Anwaltshonorare in Höhe von 2,75 Millionen Dollar abgezogen, bleiben jedem einzelnen der 227 Kläger noch 35.000 Dollar.
Außerdem verpflichtet sich die Google-Mutter Alphabet, ein Antidiskriminierungstraining für Angestellte und Führungskräfte zu organisieren. Ein gesondertes Gremium soll sich außerdem künftig darum kümmern, dass bei den Bewerbern eine Vielfalt bezüglich des Alters entsteht und das Beschwerdemanagement soll verbessert werden.
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