Vegetarische oder vegane Produkte tragen oft Bezeichnungen, welche sich an schon bestehenden Lebensmitteln orientieren. Kein Wunder, schließlich handelt es sich mitunter um Waren, die eine bewusste Ähnlichkeit zu ihren fleischhaltigen Konterparts aufweisen, zum Beispiel um den Umstieg in eine andere Ernährungsweise zu erleichtern.
Die Bezeichnungen bestimmter Lebensmittel sind allerdings auch oft geschützt, weil sie etwa durch eine bestimmte Herkunft oder Herstellungsweise geprägt sind. In anderen Fällen besteht dagegen eine Verwechslungsgefahr, etwa bei der Milch: Ihr Äquivalent aus Soja darf bereits seit Jahren in der EU nicht mehr unter der Bezeichnung "Sojamilch" gehandelt werden, weil der Begriff „Milch“ ausschließlich der Milch tierischen Ursprungs vorbehalten ist – das bestätigte der EuGH 2017 (AZ.: C-422/16).
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Wer's mag - bitteschön. Bei Soja- oder Mandelmilch bin ich übrigens auch der Meinung, dass die Bezeichnung Milch irreführend ist. Mein erster Gedanke wäre dann an eine Milch mit Mandelgeschmack und nicht ein weißes Wässerchen, das nur aussieht als wäre es Milch. Beim Burger bin ich da schon entspannter, weil für mich ein Burger ein Brötchen mit Salat und (für mich ausschließlich) einem plattgedrückten Fleichklops in der Mitte. Ob die Fleischverweige rer diese Speise nun Veggi-Burger (verständlicher wäre vielleicht Gemüse-Burger) nennen, ist mir eigentlich egal, weil ich schon vom gesunden Menschenverstan d nie auf den Gedanken kommen würde, hier Fleisch zu vermuten. Das würde ich bei einer "vegetarischen" Leberwurst allerdings dann auch anders sehen. ;)
Was mir gerade einfällt: Warum hat sich eigentlich noch Niemand über das Tretauto Gedanken gemacht. Per Definition ist eine Auto(mobil) ein selbstbewegende r Wagen, der die Quelle seines Antriebs in sich trägt (Motor). Das ist eindeutig beim Tretauto nicht der Fall. :D
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