Vor sechs Jahren kamen mehr als 250 Menschen bei einem Fabrikbrand in einer Textilfabrik in Pakistan ums Leben. Grund für die hohen Verluste waren mangelnde Brandschutzvorkehrungen: Vergitterte Fenster machten das Gebäude für die Arbeiter zur Todesfalle. Hauptauftraggeber der Fabrik war der umstrittene Textildiscounter Kik.
Bereits im März haben vier Hinterbliebene und Überlebende deswegen Schadensersatzklage vor dem Landgericht Dortmund eingereicht.
Ende letzten Jahres hat das Landgericht Dortmund in diesem Fall ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben: Entscheidendes Problem ist nämlich die Verjährung, die sich in dieser besonderen Konstellation nach pakistanischem Recht richtet (wir berichteten).
Gestern nun wurde das Urteil verkündet.
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