Amazon muss seinen Dash-Button in Deutschland vom Markt nehmen. Wie das ZDF berichtet, ist Amazon am Donnerstagnachmittag vor dem OLG München gescheitert. Das Unternehmen war gegen ein Urteil des Landgerichts München in Berufung gegangen, nachdem dieses den Dash-Button als rechtswidrig einstufte. Die Richter urteilten demnach, dass die kleinen, aufklebbaren Knöpfe gegen die Gesetze für den Online-Handel verstoßen, weil klare Informationen zu Inhalt, Preis und der klare Hinweis auf eine zahlungspflichtige Bestellung fehlen.
Die Richter am OLG München schlossen sich dieser Ansicht an: Amazon muss seine Dash-Buttons nun vom Markt nehmen – dem Unternehmen ist es untersagt, Waschmittel und ähnliche Produkte in Deutschland weiterhin über die Bestellknöpfe zu verkaufen.
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Bestimmt werden die Dash-Buttons jetzt nur noch mit Alex verkauft, die nach Drücken der Taste die Verbraucherrech te vorliest und nach nochmaligem Drücken die Bestellung auslöst. Ooops, habe ich jetzt eine Lösungsmöglichk eit "erfunden"?
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Denn hier klagt kein Bürger, der durch die Dash-Buttons einen Schaden erlitten hat, den er nun wieder ersetzt bekommen möchte. Hier klagt ein von niemanden legitimierter Verein. Der zivile Rechtsweg sollte jedem offenstehen, der meint, geschädigt oder sonst irgendwie in seinen Rechten von einem Dritten verletzt worden zu sein. Das ist aber hier nicht der Fall.
Wer einen Dash-Button benutzt, tut dies aus eigenem Wunsch. Er weiß um die Funktionsweise, die ihm beim Kauf erläutert wird. Er kann auf Wunsch noch zusätzliche Hürden aktivieren, die einen unbedachten Kauf erschweren. Er wird von einer jeden Bestellung unterrichtet und kann diese stornieren. Und er kann den Kauf widerrufen, wie ihm beim Versand in der Versandbestätig ung auch nich einmal gezeigt wird. Keinem Verbraucher entsteht ein Schaden dadurch ... jedenfalls hat sich bisher niemand gemeldet, der das behauptet.
Anstatt also (wie der Artikel am Ende richtig ausführt) dem Kunden die freie Wahl zu lassen, sorgt die sogenannte Verbraucherzent rale dafür, dass er keine Wahl hat. Offenbar glaubt die sogenannte Verbraucherzent rale, der Vormund des Bürgers zu sein.
Es wird Zeit, dass der Bürger vor den angeblichen Verbraucherschü tzern geschützt wird.
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