Checkliste: Typische Kaufdruck-Aussagen im E-Commerce
„Angebot endet in 2 Stunden!“
Zulässig: Wenn die Aktion tatsächlich nach Ablauf der Frist endet.
Unzulässig: Wenn der Countdown künstlich neu gestartet oder das Angebot wiederholt wird, obwohl die Frist abgelaufen ist.
„Nur noch 3 Stück auf Lager!“
Zulässig: Wenn der angezeigte Lagerbestand korrekt ist und sich dynamisch anpasst, sobald Verkäufe erfolgen.
Unzulässig: Wenn eine künstliche Verknappung suggeriert wird, obwohl ausreichend Ware vorhanden ist oder die Anzeige nicht mit den tatsächlichen Beständen übereinstimmt.
„X Kunden haben diesen Artikel gerade im Warenkorb.“
Zulässig: Wenn die Angabe auf echten, aktuellen Daten beruht.
Unzulässig: Wenn fiktive Zahlen oder automatisch generierte Hinweise eingeblendet werden, um künstlichen Druck aufzubauen.
„Jetzt kaufen, bevor die Preise steigen.“
Zulässig: Nur, wenn eine konkrete Preiserhöhung tatsächlich angekündigt und nachweisbar ist (z. B. durch Herstellerinformationen).
Unzulässig: Reine Spekulation über mögliche Preisentwicklungen ohne objektive Grundlage.
„Nur solange der Vorrat reicht.“:
Immer unzulässig: Von Online-Händlern wird aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten erwartet, dass die Angebote im Online-Shop stets aktuell gehalten werden können und entfernt werden, sobald der Artikel nicht mehr geliefert werden kann bzw. nicht mehr vorrätig ist.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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