In unserer Reihe „Dreist oder berechtigt?“ nehmen wir Forderungen und Fragen von Verbraucher:innen, der Kundschaft und Beschäftigten unter die Lupe.
In dieser Woche geht es um einen angeblich beschädigten Artikel: Eine Kundin bestellt bei einer Händlerin Ware und leitet dann die Rückgabe über das Marktplatzsystem ein. Dabei gibt sie an, der Artikel sei beschädigt gewesen. Entsprechend wird ihr kostenlos ein Retourenlabel zur Verfügung gestellt. Als die Ware ankommt, muss die Händlerin aber feststellen, dass es gar keinen Schaden gibt. Dreist, oder berechtigt?
„Hallo 😊 wir haben eine Kundin, die bereits mehrfach aufgefallen ist. Ihre Masche: um eine kostenlose Retoure zu erhalten, gibt sie an, dass Artikel defekt sind. Bilder folgen dann aber keine bzw es ist kein Schaden erkennbar. Diesmal ist sie soweit gegangen, dass die Artikel tatsächlich kaputt waren, der Schaden kann aber nicht durch den Transport entstanden sein. Wir vermuten, dass sie diese mutwillig zerstört hat.
Mal abgesehen, dass wir ihr in Zukunft nichts mehr liefern, haben wir ihr nun ein Rücksendelabel für die defekten Artikel zur Verfügung gestellt. Was passiert, wenn sie weitere Artikel retourniert, die ihr einfach nicht gefallen, Retouren sind bei uns nicht kostenlos. Darf ich etwas dafür berechnen?“ – aus dem Händlerbund-Forum
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