In unserer Reihe „Dreist oder berechtigt?“ nehmen wir Forderungen und Fragen von Verbraucher:innen, der Kundschaft und Beschäftigten unter die Lupe.
In dieser Woche geht es um einen mutmaßlichen Widerruf: Der Kunde bestellt bei der Händlerin ein Kochbuch. Innerhalb von zwei Wochen sendet der Kunde das Buch kommentarlos zurück. Als die Widerrufsfrist abgelaufen ist, schreibt der Kunde der Händlerin wegen der Erstattung. Diese weist ihn darauf hin, dass es sich hier nicht um einen Widerruf handelt. Sie schickt ihm das Buch aber gern auf seine Kosten zurück. Alternativ bietet sie ihm die Erstattung des Buchpreises an. Die Hin- und Rücksendekosten will sie aber nicht erstatten. Der Kunde ist empört und besteht auf einer kompletten Erstattung. Immerhin ist der Widerruf laut Belehrung für die Kund:innen kostenlos. Zu Recht?
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