Der Verlust von Paketen – speziell etwa nach der Ablage vor der Wohnungstür, im Garten oder an sonstigen Abstellorten – ist ein leidiges Thema für viele Seller. Denn neben Unachtsamkeiten beim Transport oder Fehlern bei der Zustellung kommt es in der Praxis auch immer wieder zu Betrugsfällen: In solchen Fällen melden Kundinnen und Kunden arglistig den angeblichen Verlust des Pakets, um dann Ersatz oder Rückerstattung zu verlangen.
Für Händlerinnen und Händler sind solche Fälle von Betrug in der Regel nicht nur mit Kosten, sondern auch mit Ärger und teils erheblichen Belastungen verbunden:
- Sie erleiden finanzielle Schäden durch einen doppelten Verlust (Produkt und Rückerstattung bzw. Ersatz).
- Der Austausch mit den Kundinnen und Kunden kann einen erhöhten Aufwand im Bereich Kundenservice nach sich ziehen.
- Auch durch die Kommunikation rund um die Paket-Nachforschung sowie die Prozesse im Rahmen der Beweispflicht stellen einen Mehraufwand dar.
- Um den Druck auf die Seller zu erhöhen, greifen die Kundinnen und Kunden teils auf öffentliche Anschuldigungen, z. B. über soziale Medien, zurück, was zu einem Reputationsverlust führen kann.
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