„Ihr Konto wurde gesperrt. Wir senden Ihnen eine Nachricht mit dem Grund für die Sperrung und informieren Sie darüber, wie Sie das Konto wieder aktivieren können.“ Als Grund für die Kontensperrung führen Unternehmen überhöhte Retouren an. Aber woher nehmen Unternehmen dieses Recht? In unserem Artikel soll daher heute die Zulässigkeit derartiger Sperrungen etwas näher beleuchtet werden.

(Bildquelle Retoure wird übergeben: Photographee.eu via Shutterstock)
Shoppen im Internet ist beliebt. Doch auch Retouren und die dadurch teilweise erheblichen Kosten für Hin- und Rücksendungen gehören als negativer Aspekt zum Online-Handel. Besonders im Textilbereich ist dies aufgrund fehlender Umkleidekabinen auch kaum anders zu erwarten. Gefällt der Artikel nicht, geht er einfach zurück – und das scheint wohl bei einigen Kunden einmal zu oft vorgekommen zu sein.
Doch viele Kunden hat es im letzten Jahr wie ein Blitz getroffen, als sie von Amazon ohne Vorwarnung eine Mitteilung über die Sperrung des Kundenkontos wegen erhöhter Retouren erhielten. Das ewig leidige Thema mit überhöhten Retourenqoten hatte der Online-Handels-Riese Amazon wohl zum Anlass genommen, seine Kunden - wie es scheint ohne Gnade - zu vergraulen. Auch Unternehmen wie Tchibo und Schwab haben ihre Kunden in Einzelfällen wegen zu vieler Retouren abgestraft und eine Kontensperrung vorgenommen.
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Es gibt einfach genügend Leute die das ohne schlechtes Gewissen ausnutzen, ich hoffe jetzt nicht eine Grundsatzdiskus sion führen zu müssen das es einige! Menschen mit "schlechten Character" gibt.
Was man als Online(Händler) alles aushalten muss ist schon heftig, dazu noch die ganzen Abmahnfallen usw. usf. Wenn man nicht gerade Amazon heißt oder Risikokapital bekommen hat, ist es äußerst schwierig Geld im Netz zu verdienen, man muss schon etwas verrückt sein das zu machen.
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Ich habe einen Fall erlebt, da wurde bei mir für über 900 € bestellt, manche Artikel auch mehrfach. Behalten hat diese Kundin dann Waren in wert von 63 €, der Rest kam zurück. Bei einem Rückruf wurde mir gesagt, daß am Wochenende eine Textilparty veranstaltet wurde und alle nicht verkauften Artikel gingen wieder zurück. Ist das im Sinne des Gesetzes?
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