Google hat Anfang Februar seine neue Bildersuche in Deutschland gestartet. Die überarbeitete Suche bietet starke Vergrößerungen der Bilder und eine Teilen-Funktion – aber gerade das sei rechtlich fragwürdig, warnen Experten.

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Die neue Bildersuche von Google, die das Unternehmen am 7. Februar in Deutschland freigeschaltet hat, wird derzeit kritisch beäugt. Die überarbeitete Version der Bildersuche für Desktop-Geräte zeigt gesuchte Bilder in starker Vergrößerung an und ermöglicht das Speichern der Bilder mit nur einem Klick. Ebenso einfach lassen sich die Bilder in sozialen Medien teilen. Der entscheidende Unterschied zur alten Bildersuche: Der Nutzer muss die Website, auf der sich das Bild befindet, nicht mehr besuchen.
Die neue Bildersuche wurde mittlerweile von neun Verbänden, darunter der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) scharf kritisiert. Wie Heise Online berichtet, werfen die Verbände Google vor, durch die neue Bildersuche die Interessen und Rechte von Fotografen, Grafikern und Agenturen zu verletzten. Zudem müssen Website-Betreiber durch die neuen Funktionen mit Traffic-Einbrüchen rechnen, da die Nutzer nicht mehr die Seite selbst besuchen müssen, um das Bild in voller Größe zu sehen.

Die neue Bildersuche bietet viele neue Funktionen, ist aber stark umstritten. (Screenshot: Google)
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