Aktualisierungen der PayPal-Nutzungsbedingungen
Zunächst die gute Nachricht vorweg: Sowohl für Händler als auch für Käufer haben sich kaum gravierende Änderungen ergeben. Die Aktualisierung beschränkt sich im Wesentlichen auf sprachliche und redaktionelle Anpassungen.
PayPal legt in seiner neuen Fassung eindeutig fest, dass es sich beim PayPal-Guthaben um E-Geld handelt, wofür der Nutzer keine Zinsen erhält. Grund ist das europäische Recht, welches keine Verzinsung von E-Geld erlaubt, da es sich bei E-Geld im rechtlichen Sinne um ein Zahlungsmitteläquivalent und nicht um eine Einlage handelt.
Zur Risikominimierung kann PayPal die Auswahl der für die Durchführung einer Transaktion verfügbaren Zahlungsquellen einschränken und bestimmte Zahlungsquellen für diese Transaktion ausschließen. Die Regelungen zur Bezahlung nach 14 Tagen, die bisher als gesonderte Nutzungsbedingungen außerhalb der PayPal-Nutzungsbedingungen standen, wurden nun in die Nutzungsbedingungen integriert.
Bei den Regelungen zu Vertragslaufzeit und Kontoschließung hat PayPal Anpassungen vorgenommen und neue klarstellende Regelungen aufgenommen: „Wir können Ihr PayPal-Konto jederzeit mit einer Frist von 2 Monaten schließen. Außerdem können wir Ihr PayPal-Konto fristlos schließen, wenn Sie gegen eine Regelung dieser Nutzungsbedingungen verstoßen und/oder wir zur Schließung des PayPal-Kontos gemäß Ziffer 10.2 berechtigt sind, wenn Sie sich für einen Zeitraum von 3 Jahren nicht in Ihr PayPal-Konto eingeloggt haben oder wenn wir den begründeten Verdacht haben, dass auf Ihr PayPal-Konto ohne Ihre Autorisierung zugegriffen worden ist."
Kommentar schreiben
Antworten
Verkaufen Sie virtuelle Waren wie z.B Software-Downlo ads, Hörbücher dann sind Sie ein potezielles Opfer von Betrügern und Paypal.
Ihre Antwort schreiben