Informationen über Zölle, Steuern und Gebühren
Viele Händler fürchten sich auch vor Zöllen und anderen Abgaben. Wer trägt diese Kosten bzw. ist eine Information des ausländischen Kunden notwendig? Eine Pflicht, den Kunden über anfallende Zölle, Steuern oder Gebühren zu informieren, gibt es bisher nicht. Ein allgemeiner Hinweis (z.B. am Ende des Bestellvorgangs) kann jedoch aus Transparenzgründen nicht schaden. Folgende Formulierung eignet sich: „Sofern die Lieferung in das Nicht-EU-Ausland erfolgt, können weitere Zölle, Steuern oder Gebühren vom Kunden zu zahlen sein, jedoch nicht an den Anbieter, sondern an die dort zuständigen Zoll- bzw. Steuerbehörden. Dem Kunden wird empfohlen, die Einzelheiten vor der Bestellung bei den Zoll- bzw. Steuerbehörden zu erfragen.“
Nähere Informationen, welcher Steuersatz in welchem Land gilt, erhalten Sie hier.
Brechen Sie zu neuen Ufern auf!
Die Tragung des Transportrisikos bis in den letzten Winkel der Welt, Fragen zu „exotischen“ Rechtsgebieten oder schlicht und ergreifend sprachliche Barrieren… Auch wenn es neben einer unerlässlichen Beratung in diesem Gebiet noch zahlreiche andere Gründe gibt, die Online-Händler von einer internationalen Ausrichtung hindern. Dieser Beitrag soll Online-Händler ermutigen, und nicht mit den sonst gängigen „Grusel-Geschichten“ abschrecken. Ob über einen eigenen Online-Shop, eine international verfügbare oder lokale (z.B. fyndiq.de in Schweden) Plattform - die Zeit und Mühe in die Anpassung der Absatzkanäle an den ausländischen Markt ist gut investiert. Hierfür gibt es übrigens Dienstleister, die helfend zur Seite stehen. Brechen Sie zu neuen Ufern auf!
Tipps für die Umsetzung gibt es auch in unserer Infografik zum internationalen Online-Handel.
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