Seit zwei Jahren, genauer gesagt seit Januar 2022, gilt eine Reform des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), die gezielt Verbraucherrechte stärken soll. In diesem Rahmen haben Verbraucherinnen und Verbraucher ein Recht auf Updates für technische Gerätschaften wie Smartphones und smarte TV-Geräte, aber auch für digitale Elemente wie Apps. Auf diesem Weg soll einerseits die Funktionsfähigkeit, andererseits die Sicherheit solcher Geräte und Elemente über den Verkauf hinweg sichergestellt werden.
Für Unternehmen heißt das konkret: Sie sind seither verpflichtet, über einen längeren Zeitraum alle notwendigen Aktualisierungen bereitzustellen. Neben der tatsächlichen Bereitstellung der entsprechenden Updates sind die Anbieter außerdem verpflichtet, die Kundschaft über die bereitgestellten Aktualisierungen zu informieren.
Nun zeigt eine Stichprobe von Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützern, dass viele Anbieter ihren Pflichten rund um die Update-Pflicht allerdings gar nicht nachkommen. Dabei ging es insbesondere darum, ob und wie Unternehmen die Kundschaft vor einem Kauf über potenzielle Updates informieren.
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Zumal alleine für Überwachung und Aktualisierung insgesamt eine Menge zusätzliches Personal gebraucht wird, das es auf dem Arbeitsmarkt ohnehin nicht gibt und das in den Bilanzen in Zeiten der Wirtschaftskris e immer schwerer unterzubringen ist.
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Zitat "Es geht um den „Erwartungshori zont eines Durchschnittskä ufers“" - hmm, also dier Erwartung des Durchschnittswä hlers ist es, dass die Politik mit Steuergeldern sorgsam umgeht, Gesetze zeitnah aktualisiert und gegebenenfalls ändert, keine utopischen Wahlversprechen macht, gegen keine Gesetze verstösst und alles dafür tut, dass es den Bürgern und auch heimischen Unternehmen gut geht und diese wachsen können.
De facto also das genaue Gegenteil von dem was der durchschnittlic he Wähler bekommt. Die Politik sollte sich weniger in Wirtschaftsthem en einmischen. Die Bürokratie ist dort bereits hoch wie nie. Es ist mir sogar unverständlich wie dieses Magazin ein Einmischen der Politik begrüßt?!
Und um auf das Zitat zurückzukommen "aufgrund der Art und des Zwecks der Ware und ihrer digitalen Elemente sowie unter Berücksichtigun g der Umstände und der Art des Vertrags erwarten kann". Bei einem Betriebssystem von Windows gehe ich als Durchschnittskä ufer davon aus, dass ich Updates für mindestens 10 bis 15 Jahre erhalte. Dabei muss ich das Windows in 10 Jahren bereits 3x kostenpflichtig upgraden bzw. austauschen inklusive Hardware-Kompon enten.
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