Amazon wird vorgeworfen, die Kundinnen und Kunden auf dem hauseigenen Online-Marktplatz getäuscht zu haben: Statt in der „Buy Box“ – also im Verkaufsfeld der Produktseiten – preisgünstige Artikel mit kurzen Lieferzeiten hervorzuheben, soll Amazon hier gezielt höherpreisige Produkte bevorzugt haben, um größere Profite herauszuschlagen. Auch seien Händlerinnen und Händler begünstigt worden, die teils hohe Gebühren für Amazons Fulfillment-Dienst FBA zahlen.
Eine Sammelklage gegen diese Praxis wurde im Februar an einem Bundesgericht in Seattle eingereicht. Gegen diese Anschuldigung setzt sich der Konzern nun zur Wehr und hat seine Sicht der Dinge in einem bei Gericht eingereichten Schriftsatz formuliert.
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