Wer auf Plattformen wie Amazon oder Ebay handelt, kann ganz schnell Gefahr laufen eine Abmahnung zu kassieren, obwohl sich die Händlerin oder der Händler selbst völlig korrekt verhalten und alle rechtlichen Anforderungen eingehalten haben. Wie schnell es gehen kann, unverschuldet in solch eine Lage zu geraten, hat uns das kürzlich aufgetretene Problem bei Ebay mit der fehlerhaften Anzeige der Impressen gezeigt (wir berichteten). Aufgrund eines technischen Problems war das Impressum bei vielen Händler:innen nur unvollständig angezeigt worden. Händler:innen mussten schnellstmöglich tätig werden, um keine Abmahnung zu kassieren. Aber warum müssen Händler:innen überhaupt für die Fehler einer Plattform geradestehen?
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Abmahnungen an sich sind ja auch noch ok. Dafür müsste aber eine E-Mail ausreichen, erst, wenn der Abgemahnte dann nicht in angemessener Frist reagiert, dürfte es kostspieliger werden. Bis dahin dürfte es maximal die Schreibgebühr für einen Anwalt anzusetzen geben.
Es ist aber auch die Frage, was unternimmt der Händlerbund? Setzt er sich für Händler ein? Zeigt er der Politik, was verkehrt läuft? Das kann nicht jeder kleine Händler tun.
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